December 2009
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Wer im Christbaum sitzt, sollte nicht mit Fackeln wedeln!
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Generation Schwammtechnik
– #w2u
November 2009
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Spitzen-Sonntagslektüre: das Unabomber-Manifest....
– quengelexemplar
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Und vor den Türmen das Gewimmel
stank noch höher als der Himmel.
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Kaffeekwatsch und Behindertensex
Ich muss mich gerade jetzt, da einerseits dieses glorreiche »Irgendwas mit Medien«-Filmchen kursiert und ich andererseits gerade mit Notebook, Kaffee und meinem Projekt in einem Café sitze, wahrlich einmal wundern: Wie kriegt ihr in so einer Atmosphäre auch nur überhaupt irgendetwas auf die Reihe, das mit Arbeit zu tun hat? Und ich meine nicht den »Ich networke mit meinen Kunden und brainstorme...
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Oh baby, will you love a man
Who’s half the beer and half the can?
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Gehetzt
Küche. Kaffee. -Becher in die Tür auf zu 60 sek und en START
Bad. Deckel hoch. Sitz! Los! Strahl! Mach hin SCHEISSE! KnopfHochHoseHände 5 4 3 2 Rüber, rennen, atmen BING
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DURCH null GETEILT
Der Bruch ist da. Diesmal wissen wir es beide. Wir haben darauf verzichtet, es nicht auszusprechen. Jetzt ist er da, und Du fühlst Dich erleichtert. Ich werde in Scheiße gerollt — ich rolle mich in der Scheiße. Du bist so unglaublich naiv.
Du sagst, ich soll gehen. Du sagst, dass uns das näher bringen wird. Ich kann das nicht. Ich kann nur gehen. Ich kann nicht hoffen. Ich nehme Abschied...
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Konstruktkarzinom
Ich bin müde. So müde. Die vergangenen Tage habe ich gekämpft, diesen Knoten zum Platzen zu bringen. Gestern nacht war es so weit. Und ich habe getobt. Ich habe die ganze teerige Schwärze gespürt: Wie sie meinen Körper durchzieht und die Arterien verklebt. Wie sie in meinen Därmen kocht und brodelt und meine Lunge in ein Stahlkorsett presst. Ich habe gesehen, wie sich der Schleier der Realität...
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Ich followe meinen Malern!
– AKTION! #ifmm
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Nur wir
Manchmal geht es nur um das Schreiben an sich. Und das Schreiben an sich ist so unglaublich ziellos und entspannt und schön, dass die Worte einfach fließen als ob es das Papier und das Blatt und die Hand und den Stift gar nicht geben würde.
Die Absätze setzen sich natürlich von selbst, und jede neue, leere Zeile ist auf einmal mein Freund. Ich muss nur kurz innehalten, um mich zu freuen, aber die...
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Besorg’ Dir doch einen von diesen Cockringen!”
“Hä?”...
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Der Held
Ich habe keinen Namen. Ich habe keine Geschichte. Ich lebe. Ich habe einen Personalausweis und bekomme Postwurfsendungen. Ich bin wie jeder. Ich bin keiner. Ich bin alle. Ich habe kein Gesicht, aber eine Versichertennummer. Ich stehe an der Straße neben Dir und könnte sofort Deinen Platz einnehmen. Es ist meiner. Ich bin Du. Ich habe in die Abgründe Deiner Seele geblickt, weil es meine sind. Ich...
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Two-way ticket to Koma
Ich bin eine verwundete Seele. Ich schreie. Lautlos. Niemand hört es. Ich höre es. Laut, lang, länger. Nur schreien. Es ist alles gesagt. Die Worte sind aufgebracht und haben ihren Sinn verloren. Es bleibt der Ton, der Laut, der mir sagt, dass es mich gibt. Er flüstert es mir ins Ohr während es schreit. Ich will bersten, brechen, bombardieren. Die letzte Kraft in einem letzten Aufbäumen, und alles...
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Meldung
Es war einmal ein junger Mann. Der war eigentlich gar nichts besonderes. Er sah nicht besonders aus, eher langweilig-durchschnittlich. Er konnte auch nicht besonders viel; Lesen, Rechnen, Schreiben auf sicherem, aber uninspiriertem Niveau. Vom Leben erwartete er nicht viel: einen Sonnenaufgang, einen Sonnenuntergang und etwas Zerstreuung für zwischendurch. Morgens aß er einen Apfel, ein Ei und...
October 2009
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Ranandas Reise. Erstes Kapitel
Eines Morgens fiel Rananda aus dem Bett und wäre dabei fast umgekommen. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit maß sie nämlich nicht mehr ihren gewohnten ein-und-vielleicht-schon-noch-einen-weiteren-halben Meter, sondern offenbar nur noch wenige Zentimeter. Dies schloss Rananda jedenfalls daraus, dass die ihr sonst so vertrauten Gegenstände im Zimmer - da das matte Nachtlicht mit dem...