shortlit

Dec 05

“Wer im Christbaum sitzt, sollte nicht mit Fackeln wedeln!”

Dec 02

“Generation Schwammtechnik” — #w2u

Nov 29

“Spitzen-Sonntagslektüre: das Unabomber-Manifest.
http://www.kultur-netz.de/numinos/philosoph/manifest.htm” — quengelexemplar

“Und vor den Türmen das Gewimmel
stank noch höher als der Himmel.”

Nov 25

Kaffeekwatsch und Behindertensex

Ich muss mich gerade jetzt, da einerseits dieses glorreiche »Irgendwas mit Medien«-Filmchen kursiert und ich andererseits gerade mit Notebook, Kaffee und meinem Projekt in einem Café sitze, wahrlich einmal wundern: Wie kriegt ihr in so einer Atmosphäre auch nur überhaupt irgendetwas auf die Reihe, das mit Arbeit zu tun hat? Und ich meine nicht den »Ich networke mit meinen Kunden und brainstorme dabei in einer Twitterwave«-Teil. Das ist der Kurz-vor-Hardcore-Prokrastinationsmoment des Ackerns. Zählt nicht!

Jedenfalls sitze ich hier mit dem besten Plot, der mir in den letzten Wochen eingefallen ist, und will eigentlich nur ein bisschen am Gerüst feilen, um zu sehen, ob der grundsätzlich irgendwo hinführt. Pustekuchen! Beziehungsweise: Er führt, aber zu Behindertensex mit »schnippselnden« also »ritzenden« also sich selbst verletzenden Mädchen aus der Hinterzimmer-»Praline«. Darüber diskutieren nämlich seit zehn Minuten die rüstigen Damen am Tresen und schmücken ihre Gedanken und Erfahrungen auf’s Unerträglichste aus.

Letzte Woche verzapfte hier ein anderer saftiger Senior den Spruch: »Make sure you don’t eat the Fliesen!« [sic], den ich seitdem auch nicht mehr aus dem Kopf kriege. Bestimmt steckt da eine Story drin, aber die will ich um’s Verrecken nicht schreiben! Im Moment jedenfalls.

Auf der anderen Seite: Wenn der Scheiß, den irgendein Vater irgendwo auf der Welt verzapft, schon fernsehtauglich ist, dann könnte ich unerwartet, aber immer noch vollkommen gerechtfertigt mit einem »Sabbelnde Senioren und renitente Rentner im Kaffeehaus«-Zyklus Unsterblichkeit erlangen. Bei einer Startinvestition von bisher € 5,50 (Tendenz steigend) ein ganz passables ROI.

So schlecht ist dieses »Irgendwas mit Arbeiten« vielleicht doch nicht.